Spielmobile an Flüchtlungsunterkünften

Interessensbekundungen für 2018 sollten bis zum 30.11.2017 eingehen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der mobilen spielkulturellen Projekte schreibt, gefördert durch das BMFSFJ, ein Interessenbekundungsverfahren zur Beteiligung am Projekt „ Willkommenskultur durch Spiel – Spielmobile an Flüchtlingsunterkünften“ aus. Alle mobilen spielkulturellen Projekte in ganz Deutschland sind aufgerufen, sich am Interessenbekundungsverfahren mit Projektideen für die spielkulturelle Arbeit an Flüchtlingsunterkünften zu beteiligen.

Alle Kinder wollen spielen! Spielmobile haben vielfältige Spielaktionen und Programme entwickelt. Nun gilt es, diese auf die besondere Situation der Flüchtlingskinder und ihre Familien anzupassen. Spielaktionen sollen ein Teil der Willkommenskultur werden. Sie können sowohl in als auch an Flüchtlingsunterkünften stattfinden und haben langfristig das Ziel, die Flüchtlingskinder mit ihrem Stadtteil und dort lebenden Kindern bekannt zu machen.

Was soll getan werden?

• Durchführung von halb- oder ganztägigen, regelmäßig wiederkehrenden spiel- und kulturpädagogischen Angeboten für Kinder und Teenies an Flüchtlingsunterkünften mit den skizzierten Rahmenvorgaben und nach Fachstandards der BAG

Je nach Situation in den Flüchtlingsunterkünften und unterschiedlichen Rahmenbedingungen der Spielmobile und Kommunen bieten sich unterschiedliche Intervalle an zum Beispiel:

In Kommunen und strukturstarken Regionen:
• Einsatz an einem Wochentag mit regelmäßiger wöchentlicher Wiederholung

• Einwöchiger Einsatz mit Wiederholung nach mehreren Wochen

In strukturschwächeren Regionen:

• Einsatz an einem Wochentag mit regelmäßiger Wiederholung in einem entsprechenden Intervall in 5 – 10 Flüchtlingsunterkünften •

Einwöchiger Einsatz an 3 – 6 Flüchtlingsunterkünften mit Wiederholung nach mehreren Wochen

Es soll eine Mindestzahl von 15 Einsätzen in einem bestimmten Zeitraum durchgeführt werden.

Interessenbekundungsverfahren:

Spielmobile bewerben sich mit einer Beschreibung ihres Vorhabens, bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Spielmobile. Dazu nutzen sie die Vorlage zum Interessenbekundungsverfahren. Ergänzend machen sie Angaben zu Zielen, Durchführung, Ausgestaltung und Evaluation. Es können maximal 20.000 Euro bewilligt werden, die Antragshöhe darf darüber liegen. Sobald die ersten 20.000 Euro abgerechnet wurden, können weitere Gelder ausgezahlt werden.

Die eingereichten Bewerbungen werden geprüft und bilden die Grundlage zu einer Vereinbarung mit der Spielmobile e.V. Bundesarbeitsgemeinschaft zur Umsetzung des Projektes. Bewerbungen können laufend per Mail eingereicht werden an smaf@spielmobile.de.

Nach folgenden Kriterien werden die Interessensbekundungen bewertet:

  • Methodenvielfalt
  • Nachhaltigkeit
  • Vielfalt der Spielmaterialien
  • Zielsetzung
  • Kooperation/Netzwerarbeit
  • Zielgruppe
  • Mitgliedschaft Spielmobile e.V.

Das Formblatt “Interessenbekundung” für dieses Projekt kann unten an heruntergeladen werden.

Modelle (PDF)
interessenbekundung (PDF)

Sofern bereits ein Antrag erfolgreich gestellt wurde, können Sie einen Folgeantrag stellen:

Folgeantrag (PDF)

 

Postnachrichten bitte hierhin schicken:

Spielmobile e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft
Aschauer Str. 21
81549 München
Tel 089 20980181
Fax 089-127 996 68


Informationen zur Projektabwicklung finden Sie unten an:

Wie wird das Projekt abgeschlossen?

Hier finden Sie die Vorlage zum Abschlussbericht (doc): Abschlussbericht Spielmobile an Flüchtlingsunterkünften

Hier finden Sie die Vorlage für die Abrechnung (excel): Abrechnung


Wir beraten Sie gerne. Hier finden Sie außerdem “Häufig gestellte Fragen”.