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„Kultur macht stark“ muss bleiben

Programmpartner und Spielmobile e.V. setzen sich für die Zukunft von „Kultur macht stark“ ein

Programmpartner und Spielmobile e.V. setzen sich für die Zukunft von „Kultur macht stark“ ein

Die Zukunft des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ steht bei Spielmobile e.V. derzeit im Mittelpunkt zahlreicher Gespräche und politischer Aktivitäten. Gemeinsam mit den 26 weiteren Programmpartnern setzt sich Spielmobile e.V. dafür ein, dass das erfolgreiche Bundesprogramm ab 2028 ohne Unterbrechung fortgeführt wird und lokale Bündnisse auch künftig verlässlich Projekte der kulturellen Bildung umsetzen können.

Hintergrund ist der Entwurf der Haushaltsplanung der Bundesregierung, der bislang keine ausreichende Planungssicherheit für die vierte Förderphase schafft. Die Programmpartner fordern deshalb eine verbindliche Fortführung des Programms für mindestens weitere fünf Jahre sowie eine bedarfsgerechte Finanzierung von mindestens 50 Millionen Euro jährlich. Nur so können Förderlücken vermieden und die bundesweit gewachsenen Strukturen der Bündnisse langfristig gesichert werden.

Parlamentarisches Frühstück im Deutschen Bundestag

Beim Parlamentarischen Frühstück am 9. Juli 2026 im Deutschen Bundestag tauschten sich die Programmpartner mit Abgeordneten verschiedener Fraktionen über die Zukunft des Programms aus. Für die SPD nahmen Saskia Esken, Martin Rabanus und Franziska Kersten teil. Aus der CDU/CSU-Fraktion beteiligte sich Michael Hose sowie weitere Mitarbeitende von Bundestagsabgeordneten. Ebenfalls vertreten waren David Schließing und Maren Kaminski (Die Linke), Awet Tesfaiesus (Bündnis 90/Die Grünen) sowie der fraktionslose Abgeordnete Matthias Knodel.

Der fraktionsübergreifende Austausch machte deutlich, dass die Bedeutung des Programms für Bildungsgerechtigkeit, kulturelle Teilhabe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt breit anerkannt wird. Trotz der sehr positiven Signale informierten die Abgeordneten gleichzeitig über den weiteren Verlauf des Haushaltsverfahrens und die bestehenden haushaltspolitischen Sparzwänge. 

Zeitgleich veröffentlichten die 27 Programmpartner eine gemeinsame Pressemitteilung. Darin warnen sie vor den Folgen einer Förderlücke: Lokale Bündnisse müssten ihre Arbeit unterbrechen, bewährte Netzwerke gingen verloren und erfolgreiche Strukturen könnten nicht fortgeführt werden. In der Vergangenheit wurden bundesweit bereits 21.000 lokale Bündnisse mit über 100.000 zivilgesellschaftlichen Akteuren erreicht.

Weitere politische Unterstützung und Aktionen

Auch der Deutsche Kulturrat hat sich mit einer aktuellen Stellungnahme für eine frühzeitige Sicherung des Programms ausgesprochen. Zudem befasst sich der Deutsche Bundestag am 10. Juli mit einem Antrag der Fraktion Die Linke zur Verstetigung von „Kultur macht stark“ ab 2028. Unabhängig von den unterschiedlichen politischen Positionen zeigt die Debatte, dass die Zukunft des Bundesprogramms inzwischen einen festen Platz auf der politischen Agenda hat.

Ein weiteres Zeichen setzte die bundesweite Postkartenaktion der BAG Zirkuspädagogik, an der sich auch Spielmobile e.V. beteiligte. Im Rahmen des Tags der offenen Tür der Bundesregierung wurden rund 3.000 Postkarten an Bundesbildungsministerin Karin Prien übergeben und damit die breite Unterstützung für den Erhalt des Programms sichtbar gemacht.

Spielmobile e.V. bleibt engagiert

Spielmobile e.V. setzt sich auch weiterhin für die verlässliche Fortführung von „Kultur macht stark“ und „Spielen macht stark“ einsetzen. Planungssicherheit und eine auskömmliche Finanzierung sind die Voraussetzung dafür, dass bewährte Bündnisstrukturen erhalten bleiben und Kommunen sowie lokale Träger ihre Bildungsangebote langfristig planen und umsetzen können.

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