Wir freuen uns sehr, den Start unseres neuen Projekts „Dachverbandliches Rahmenkonzept Kinderschutz zur Unterstützung der Spielmobilszene“ bekanntzugeben! Ab dem 1. Januar 2026 engagiert sich Spielmobile e.V. im Rahmen des Projekts gemeinsam mit Fachkräften und Einrichtungen bundesweit dafür, den Schutz von Kindern und Jugendlichen in mobilen, spielkulturellen Angeboten nachhaltig zu stärken.
Worum geht es im Projekt?
Spielmobile sind Orte, an denen Kinder und Jugendliche spielerisch lernen, sich entfalten und Gemeinschaft erleben können – oft direkt dort, wo sie leben. Gerade weil diese Angebote mobil, offen und niedrigschwellig sind, stellen sie besondere Anforderungen an den Kinderschutz. Ziel des Projekts ist es, ein umfassendes Rahmenkonzept und eine praxisnahe Arbeitshilfe zu entwickeln, die alle Spielmobile dabei unterstützt, eigene Schutzkonzepte zu erstellen oder weiterzuentwickeln.
Was macht das Projekt besonders?
- Praxisnähe: Durch Online-Schulungen, ein Workcamp und Peer-Beratung werden die teilnehmenden Einrichtungen gezielt begleitet und unterstützt.
- Nachhaltigkeit: Die im Projekt entstehenden Materialien stehen langfristig allen Spielmobilen zur Verfügung und helfen, Kinderschutz dauerhaft in der Szene zu verankern.
- Fachlicher Austausch: Das Projekt bietet Raum für Austausch, Reflexion und die gemeinsame Entwicklung von Methoden, die speziell auf die Herausforderungen mobiler Arbeit zugeschnitten sind.
- Partizipation: Anspruch Kinder und Jugendliche aktiv in die Entwicklung und Umsetzung der Schutzkonzepte vor Ort einzubeziehen, fließen direkt in die Arbeit ein und ein entsprechender Methodenpool für die Spielmobilszene entwickelt.
Für wen ist das Projekt?
Das Angebot richtet sich an Leitungen und Fachkräfte von Spielmobilen, die noch kein Schutzkonzept haben oder ihr bestehendes Konzept weiterentwickeln möchten. Besonders profitieren Einrichtungen, die Kinder mit erschwertem Zugang zu kultureller Bildung erreichen – etwa in Stadtteilen mit hoher sozialer Belastung oder mit vielen Kindern aus Familien mit Migrations- oder Fluchterfahrung.
Was erwartet die Teilnehmenden?
- Entwicklung und Umsetzung eigener Schutzkonzepte mit fachlicher Begleitung
- Zugang zu erprobten Methoden und Materialien
- Austausch mit anderen Einrichtungen und Expert*innen
- Nachhaltige Verankerung von Kinderschutz in der eigenen Arbeit
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam neue Standards für Kinderschutz in mobilen spielkulturellen Projekten zu setzen!
Interessierte können sich ab sofort für das Workcamp „Macht(-volle) Beziehungen“ vom 13. bis 15. März 2026 in Würzburg anmelden.
Das Projekt wird vom von Januar bis Juni 2026 gefördert durch: