Hier ist was los!

Spielmobile e.V. bringt mobile Spielkultur ins Berliner Regierungsviertel

Am 20. und 21. Juni 2026 öffneten das Bundeskanzleramt, die Bundesministerien und das Bundespresseamt ihre Türen. Auch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend lud in der Berliner Glinkastraße zu einem vielfältigen Informations-, Bühnen- und Familienprogramm ein. Spielmobile e.V. war erneut vor dem Ministerium vertreten und machte dort die Vielfalt mobiler Spiel- und Bildungsangebote unmittelbar erlebbar.

In zwei Aktionsbereichen konnten Kinder und Familien spielen, gestalten und eigene Ideen umsetzen. Bunt gestaltete, selbst gebaute Groß-, Straßen- und Bewegungsspiele luden zum gemeinsamen Ausprobieren ein. Die vom Spielwagen 1035 e.V. aus Berlin bereitgestellten Materialien zeigten dabei auf anschauliche Weise die besondere Qualität der Spielmobilarbeit: Sie schafft offene Erfahrungsräume, kommt ohne große Zugangshürden aus und bringt Menschen im öffentlichen Raum miteinander in Kontakt.

Ein zweiter Schwerpunkt lag auf der Verbindung von Spielkultur und Medienpädagogik. An einer mobilen Stop-Motion-Station konnten Kinder mit der kleinen „Bretterbude“ eigene Geschichten entwickeln und als kurzen Film umsetzen. Das Angebot knüpfte an das mobile Spiel-, Bau- und Medienprojekt Bretterbude des Förderkreises Offene Kinder- und Jugendarbeit Stegen e.V. an. So wurde sichtbar, wie digitale Medienbildung mit kreativem Spiel, Fantasie und selbstbestimmtem Lernen verbunden werden kann.

Der Auftritt bot zugleich Gelegenheit, die Bedeutung mobiler Spielkultur gegenüber Politik, Ministeriumsmitarbeitenden und Öffentlichkeit zu vermitteln. Als über den Kinder- und Jugendplan des Bundes geförderter Träger der kulturellen Bildung zeigte Spielmobile e.V., wie Spielmobile Kinder in ihren Lebenswelten erreichen und Räume für Begegnung, Beteiligung und selbstbestimmte Bildungsprozesse eröffnen.

Getragen wurde das Angebot von den Vorstandsmitgliedern Paul Pries, Andreas Hummel und Maxi Füeßl, der Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Lena Ruckhäberle sowie der tatkräftigen Unterstützung von Astrid Dulich und Carolin Kulzer vom Spielwagen 1035 e.V. sowie Jonas Möller und Çilem Flad vom Förderkreises Offene Kinder- und Jugendarbeit Stegen e.V. Besonders den ehrenamtlichen Kräften gilt unser herzlicher Dank dafür, dass sie die Arbeit von Spielmobilen mit ihrem Einsatz vor dem Ministerium sichtbar und erfahrbar gemacht haben!

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