Die Programmpartner von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ – zu denen auch Spielmobile e.V. gehört – haben ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht, in dem sie die Fortsetzung des erfolgreichen Bundesprogramms ab 2028 für mindestens weitere fünf Jahre fordern. Das Papier betont die enorme Bedeutung des Programms für Bildungsgerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Deutschland.
Worum geht es?
Seit 2013 wurden durch „Kultur macht stark“ über 53.000 Projekte mit mehr als 1,5 Millionen Teilnehmenden realisiert. Das Programm schafft nachhaltige, außerschulische Bildungserfahrungen, insbesondere für Kinder und Jugendliche in Risikolagen. Es eröffnet neue Zugänge zu Kunst und Kultur, fördert Persönlichkeitsentwicklung und stärkt die Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe – unabhängig von der sozialen Herkunft.
Kernbotschaften des Positionspapiers
- Fortführung ab 2028: Die 27 Programmpartner fordern die Weiterführung des Programms für mindestens fünf weitere Jahre, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen.
- Gleiche Bildungschancen: Kulturelle Bildung soll von Anfang an allen Kindern und Jugendlichen offenstehen, um Ungleichheiten entgegenzuwirken und individuelle Stärken zu fördern.
- Bildungserfolg sichern: Teilhabe an Kultur und Bildung darf nicht von sozialen Voraussetzungen abhängen. Das Programm baut strukturelle Barrieren ab und fördert Zukunftskompetenzen.
- Demokratie und Teilhabe: In den Projekten werden Demokratie, Kinder- und Menschenrechte praktisch erfahrbar gemacht. Junge Menschen übernehmen Verantwortung und gestalten aktiv mit.
- Stärkung ländlicher Räume: Besonders in ländlichen Regionen sind die Projekte ein wichtiger Beitrag zur Daseinsvorsorge und zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse.
- Qualität im Ganztag: Die Angebote von „Kultur macht stark“ bereichern den Ganztag, verzahnen schulische und außerschulische Lernräume und erreichen Kinder auch außerhalb der Unterrichtszeit.
Fazit
Das Positionspapier unterstreicht: Ohne „Kultur macht stark“ drohen zentrale Strukturen der Bildungsgerechtigkeit wegzubrechen. Die Programmpartner stehen bereit, das erfolgreiche Modell weiterzuentwickeln und fordern die Politik auf, die Zukunft des Programms zu sichern.