Arbeitsbereich

Kultur macht stark

Kultur macht stark

Hier arbeiten die Teilnehmer*innen kreativ zusammen und erschaffen zum Beispiel eine Kunstperformance.

Die Teilnehmer*innen hinterfragen die Verhältnisse kritisch und entwickeln gemeinsam Lösungen.

Die Teilnehmer*innen gewinnen digital eine neue Perspektive auf ihren Sozialraum, zum Beispiel durch Audiowalks, Videoproduktion, VR oder Games.

Hier erkunden die Teilnehmer*innen, was sie in ihrem Sozialraum ändern wollen – und planen die Umsetzung selbst!

die Voraussetzungen für eine Förderung im Überblick

Zielgruppe der geplanten Bildungsangebote sind vier bis 18-jährige Kinder und Jugendliche, die in einer der drei Risikolagen aufwachsen:
 
  • soziale Risikolage: Erwerbslosigkeit der Eltern
  • finazielle Risikolage: geringes Haushaltseinkommen
  • bildungsbezogene Risikolage: formal gering qualifiziertes Elternhaus

Das Projekt soll ganz besonders Kinder und Jugendliche aus diesen drei Risikolagen ansprechen und erreichen. Im Antrag kann das dargelegt werden, indem offizielle Statistiken zum Sozialraum (Stadtteil, Gemeinde etc.) erläutert werden oder mindestens ein Bündnispartner den bereits bestehenden Kontakt und Zugang zu Kindern und Jugendlichen aus Risikolagen aufzeigen kann.

Um nachhaltige Netzwerke aufzubauen und lokale Kräfte sinnvoll zu bündeln, wird das Projekt von einem “Bündnis für Bildung” geplant und durchgeführt. Folgendermaßen kann es aufgebaut sein:

  1. Antragstellende Organisation: gemeinnütziger Verein oder kommunale Einrichtung (z.B. ein Spielmobil oder Aktivspielplatz in freier oder kommunaler Trägerschaft)
  2. Ein Bündnispartner (z.B. Verein, Einrichtung, Kommune, Schule) mit spiel- oder medienpädagogischer Expertise bzw. mit projektrelevanter Sachkompetenz
  3. Ein Bündnispartner (z.B. Verein, Einrichtung, Kommune, Schule) mit bereits bestehendem Kontakt und Zugang zur Zielgruppe

Alle drei Bündnispartner sollen im gleichen Sozialraum ansässig bzw. aktiv sein. Sie übernehmen im Antrag definierte Aufgaben (Ansprache der Zielgruppe, Akquirieren von Ehrenamt, Öffentlichkeitsarbeit etc.) und bringen unentgeltliche Eigenleistungen ein (kostenlose Bereitstellung von Räumlichkeiten, Materialien, Technik o.Ä.).

Hinweis: Schulen, Hort und Kitas können Bündnispartner sein, aber nicht die antragstellende Organisation!

Unsere vier Formate wurden entwickelt von erfahrenen Spiel- und Medienpädagog*innen, um  die Antragstellung zu erleichtern. Du kannst dich inspirieren lassen oder deine bereits gewachsene Idee in den Rahmen des jeweiligen Formats einbetten. Hinweise zu Inhalt und Methode sowie die Musterkalkulation finden sich in der PDF zum jeweiligen Format.

Format A: 
Kreative Spielräume erforschen, gestalten und aneignen

Hier arbeiten die Teilnehmer*innen kreativ zusammen. Durch und im Spiel erstellen sie zum Beispiel eine Schnitzeljagd. Oder sie gestalten ihre Wohnumgebung nach Erkundungstouren künstlerisch um. Sie können mitentscheiden und „selber machen“.

››› mehr Info (PDF)

Format B:
Nachhaltige Spielräume erforschen, gestalten und aneignen

Die Teilnehmer*innen erkunden die Natur im Stadtteil oder in Dorfnähe, entwickeln selbst digitale Nachhaltigkeits-Touren, führen Interviews oder planen Müllsammel- und Upcycling-Aktionen. So hinterfragen sie die Verhältnisse kritisch und entwickeln gemeinsam Lösungen.

››› mehr Info (PDF)

Format C:
Digitale Spielräume erforschen, gestalten und aneignen

Die Teilnehmer*innen gewinnen digital eine neue Perspektive auf ihren Sozialraum: Sie planen und produzieren selbst Audiowalks oder Videodokumentationen. Oder sie nutzen Games, Apps, Virtual Reality und Social Media für die Erkundung und Gestaltung ihrer Umgebung.   

››› mehr Info (PDF)

Format D:
Demokratische Spielräume erforschen, gestalten und aneignen

Hier erkunden die Teilnehmer*innen, was sie in ihrem Sozialraum ändern wollen, teilen Verantwortungsbereiche unter sich auf und planen die Umsetzung. Gemeinsam beziehen sie Stellung und machen ihre Ideen und Ergebnisse sichtbar.

››› mehr Info (PDF)

Das heißt, das Projekt darf nicht in der Unterrichtszeit und auch nicht im Rahmen des Ganztagsschulangebots stattfinden. Es muss zusätzlich zum schulischen Regelangebot stattfinden. Das Gleiche gilt für Hort und Kita. Die drei Institutionen können Bündnispartner sein, aber nicht die antragstellende Organisation.
 
 

  

Eine Abgrenzung zum Regelbetrieb der Bündnispartner ist unabdingbar. Das heißt, das Projekt muss zusätzlich sein. Somit muss die inhaltliche (evtl. auch die zeitliche und räumliche) und vor allem personelle Trennung zwischen dem Projekt und dem regulären Betrieb der Bündnispartner klar sein.

 

Anträge können ausschließlich über das Antragssystem Kumasta eingereicht werden. Hier kann man sich registrieren und direkt mit der Antragstellung des Förderangebots „Spielen macht stark! – Erforschen, Gestalten und Aneignen“ loslegen.
+++ Derzeit wird Kumasta für die neue Förderperiode aktualisiert. Das Anreichen neuer Anträge ist dort noch nicht möglich. +++

Als anschauliche Erläuterung zur Antragstellung im Kumasta-System empfehlen wir die Hilfen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Der Antrag muss fristgerecht im Antragssystem Kumasta eingehen. 
+++ Das Antragssystem wird derzeit überarbeitet. Bitte geben Sie aktuell noch keine Anträge für 2023 ein. Das System wird in Kürze freigeschaltet. +++

Die nächsten Antragsfristen (vorbehaltlich der Bewilligung):

  • 01.11.2022 (nur für Bündnisse, die 2022 bereits gefördert wurden) 
  • 01.02.2023
  • 01.03.2023
  • 01.05.2023 

Die Jury

Nach der fristgerechten Einreichung des Antrags wird dieser vom Projektbüro vorgeprüft und gegebenenfalls gemeinsam mit den Antragstellenden noch einmal überarbeitet.

Wichtig: Wir empfehlen Interessent*innen für eine Beratung frühzeitig vor Antragstellung Kontakt zum Projektbüro aufzunehmen. So können Fragen und Unsicherheiten direkt geklärt werden.

Dann wird die Jury einberufen. Die Mitglieder sind vier Expert*innen der kulturellen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Vor der Sitzung werden die Anträge zur Ansicht an die vier ausgegeben und jedes Mitglied gibt eine Bewertung ab. Entscheidende Kriterien für die Bewertung sind:

  • Fachliche und administrative Eignung des Bündnisses
  • Einsatz von spielpädagogischen Methoden (sowie gegebenenfalls der Medienpägagogik)
  • Möglichkeit zur Erkundung des Sozial-, Wohn- und Naturraums
  • Sichtbarkeit eines partizipativen Ansatzes im Konzept
  • Vermögen des Bündnisses zur Erreichung der Zielgruppe
  • Bei digitalen Formaten: Förderung des kritischen Umgangs mit Medien
  • Pädagogischer Wert bzw. Nutzen des Projekts
  • Schlüssigkeit des Gesamtkonzepts

In der Sitzung werden diese dann gemeinsam diskutiert und über die Bewilligung der Anträge entschieden.

Den Vorkalkulationen der einzelnen Formate (siehe PDF) können die angesetzten Betreuungsschlüssel, Honorarsätze, Aufwandsentschädigungen, Sach-, Verpflegungs- und Dokumentationskosten entnommen werden. Die Anzahl der erwarteten teilnehmenden Kinder und Jugendlichen sowie der Projekttage wirken sich auf die Höhe der jeweiligen Posten aus.

Es kann außerdem eine Verwaltungspauschale von 7% der tatsächlichen Ausgaben beantragt werden. Ausgaben für hauptamtliches Personal oder Strukturerhalt sind nicht förderfähig. Eine wirtschaftliche Abhängigkeit von Spielmobile e.V. muss ausgeschlossen sein.

Die beantragte Gesamtsumme muss mindestens 10.000 Euro betragen. Die maximale Gesamtsumme, die pro Jahr und Bündnis beantragt werden kann, liegt bei 60.000 Euro.

Bei der Beantragung von Format C sowie der Interessensbekundung zur Durchführung weiterer Medienprojekte kann die Anschaffung von Soft – und Hardware mit bis zu 2.400 € pro Bündnis gefördert werden. Eine solche Förderung ist pro Bündnis nur einmal möglich.

Prüfen Sie hier noch einmal auf einen Blick, ob Ihr Projekt über “Spielen macht stark!” gefördert werden kann: 

  • Außerschulisches, zusätzliches Projekt spielkultureller Bildung
  • Schwerpunktsetzung kreative Vielfalt, Nachhaltigkeit, Digitalität oder Demokratie
  • drei lokale Bündnispartner 
  • Antragstellende Organisation ist gemeinnützig und keine Schule
  • (nicht monetäre) Eigenleistungen der Bündnispartner sind eingeplant
  • Fokus auf Kinder/Jugendliche aus sozialen, finanziellen oder bildungsbezogenen Risikolagen
  • Altersspanne der Teilnehmenden von 4 bis 18 Jahre

Kontakt

Wir empfehlen Interessent*innen für eine persönliche Beratung frühzeitig und noch vor Antragstellung Kontakt zum Projektbüro aufzunehmen.
Wir freuen uns sehr auf Deinen Anruf!

Projektleitung:

Christina Nefzger
Förderperiode 2023-2027
Tel. 089/2488307-70
Mobil 0157/34665267
christina.nefzger@spielmobile.de

Laura Mittenzwei
Förderperiode 2018-2022
Mobil 0157/34665274
laura.mittenzwei@spielmobile.de

Finanzreferent*innen:
Renate Schmidt
Tel. 0157/34665268
renate.schmidt@spielmobile.de

Stephan Denk
Tel. 0157/34665259
stephan.denk@spielmobile.de

Fristen

Die Anträge müssen fristgerecht im Antragssystems Kumasta eingehen.
 
Antragsfristen: (vorbehaltlich der Bewilligung) 

– 01.11.2022 (nur für 2022 geförderte Bündnisse)
– 01.02.2023
– 01.03.2023
– 01.05.2023
 
 +++ Das Antragssystem Kumasta wird derzeit überarbeitet. Bitte reichen Sie dort noch keine Anträge ein. Die Freischaltung erfolgt in Kürze. +++

Bei erstmaliger Registrierung empfehlen wir die Kumasta-Hilfen. Bei Fragen zum Antragssystem stehen wir auch gerne telefonisch bereit.

Infos

Infoflyer

Alle Infos und Kontaktdaten zum Programm "Spielen macht stark! - Erforschen, Gestalten und Aneignen" auf einen Blick.

BMBF - Bündnisse für Bildung

Website des Bundesprogramms "Kultur macht stark des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

kulturmachtstark.bmbf

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